Universität geht ab 20. März in den Notbetrieb

Ab Freitag, 20. März 2020, 12 Uhr ist die Friedrich-Schiller-Universität bis mindestens zum 19. April im Notbetrieb. Dabei gelten folgende verbindliche Regelungen:

  • Der Lehrbetrieb in Präsenzform ist bis zum Beginn der neuen Vorlesungszeit am 4. Mai 2020 eingestellt.
  • Bis mindestens zum 19. April 2020 finden keine Prüfungen an der Universität Jena statt (sofern nicht anders vom Land verfügt, z. B. Staatsexamina in der Medizin oder der Pharmazie).
  • Es finden keine Tagungen, Workshops oder andere öffentliche Veranstaltungen statt. Alle Gremien sind ausgesetzt. Alle Berufungskommissionen sind ausgesetzt. Notwendige Arbeitstreffen im kleineren Rahmen sind nur unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln der Universität Jena gestattet.
  • Alle Beschäftigten der Universität Jena sind aufgerufen, in Absprache mit ihren Vorgesetzten ihre Tätigkeit im Homeoffice auszuüben. Vorgesetze sind angehalten, Homeoffice großzügig zu definieren und auch häusliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen darunter zu fassen. Dies gilt auch für Beschäftigte in nicht IT-gestützten Bereichen. Alle Beschäftigten im Homeoffice müssen während der regulären Dienstzeiten kurzfristig für die vorgesetzte Person erreichbar sein (z. B. über Festnetz- oder Mobiltelefon) und sollen sich für einen möglichen Abruf bereithalten. Bei einem Abruf muss die notwendige Betreuung von Kindern gewährleistet sein.
  • Telefonumleitungen auf die private Festnetznummer oder das Diensthandy können in Absprache mit der vorgesetzten Person eingerichtet werden. Beachten Sie die diesbezügliche Dienstanweisung.
  • Auch in der Forschung soll Homeoffice die Regel sein. Forschung in den Gebäuden der Universität ist nur gestattet, wenn die Hygieneregeln der Universität Jena eingehalten werden.
  • In Ausnahmefällen ist Personen Präsenz gestattet. Dies gilt insbesondere für systemrelevante Personen, die den Notbetrieb der Universität in der Verwaltung und der Forschung aufrechterhalten – dazu zählen beispielsweise die Beschäftigten der Psychotherapeutischen Ambulanzen, der Tierhaltung, Pflanzen- und Kulturenpflege, Betreuerinnen und Betreuer von wissenschaftlichen Langzeitexperimenten und Spezialgeräten sowie Personen, die die technische Infrastruktur aufrechterhalten und externe Dienstleister.
  • Sprechzeiten finden per E-Mail, Chat und nach Absprache telefonisch statt und werden auf die gesamte Arbeitszeit ausgeweitet.
  • Die aktuelle Situation geht für Eltern mit den Herausforderungen der Kinderbetreuung einher. Im Homeoffice mit Kinderbetreuung sind flexible Regelungen notwendig, die hoffentlich zur Entspannung der Situation beiträgt.
  • Die Gebäude bleiben bis auf Weiteres für Beschäftigte zugänglich. Das Universitätshauptgebäude bleibt auch für Studierende über den Eingang Schlossgasse geöffnet, um die Validierung der thoska weiterhin zu gewährleisten.
  • Die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) bleibt für alle geschlossen. Die digitalen Angebote stehen wie gewohnt zur Verfügung. Die Auskunftsdienste werden per Telefon, E-Mail und Chat verfügbar sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Startseite der ThULB.
  • Die vom Studierendenwerk Thüringen betriebenen Mensen und Cafeterien der Universität Jena bleiben geschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Studierendenwerks. Die Cafeteria auf dem Beutenberg bleibt ebenfalls geschlossen.

Diese Festlegungen sind aus Gründen des Gesundheitsschutzes strikt einzuhalten.

Aktuelle Informationen über den Stand und die Anpassungen des Notbetriebs gibt es auf der FAQ-Webseite der Universität Jena: www.uni-jena.de/FAQ_Coronavirus. Dort sind auch Ansprechpersonen für weitere Fragen aufgeführt.