Notbetrieb wird ab 20. April schrittweise zurückgefahren

In der Übergangsphase vom Notbetrieb zum Vorlesungsbeginn am 4. Mai 2020 gelten ab Montag, 20. April 2020, folgende verbindliche Regelungen:

Hygiene-Rahmenplan

Alle Angehörigen und Mitglieder der Universität sind angehalten, den Hygiene-Rahmenplan der Universität Jena zu beachten und einzuhalten.

Lehre und Prüfungen

In der Regel soll im Lehr- und Prüfungsbetrieb bis auf Weiteres auf Präsenzveranstaltungen verzichtet und möglichst auf digitale Formate umgestellt werden. Ausnahmen sind unter Einhaltung der gesundheitlichen Schutzbestimmungen des Hygiene-Rahmenplans der Universität möglich. Wenden Sie sich vorab rechtzeitig an das Hörsaalmanagement im Dezernat 4, um die jeweiligen Schutz- und Hygienemaßnahmen zu besprechen.

  • Bereits angekündigte Prüfungen des Wintersemesters 2019/20, die nicht durch digitale Formate ersetzt werden können, können ab dem 20. April stattfinden. Weitere Prüfungen sind mindestens 14 Tage im Voraus anzukündigen.
  • Praxisveranstaltungen (z.B. Laborpraktika, Praktika im Rahmen von Abschlussarbeiten etc.), die nicht durch digitale Formate ersetzt werden können, können ab dem 20. April stattfinden.
  • Prüfungen des Sommersemesters, die nicht digital unterstützt durchgeführt werden können, können in Präsenzform geplant werden.

Die Bibliothek (ThULB) bereitet unter Einhaltung eines Hygieneplans eine Teilöffnung ab Mai vor. Stets aktuelle Informationen zum digitalen Angebot finden sich unter: www.thulb.uni-jena.de.

Es finden bis auf Weiteres keine Tagungen, Workshops, Konzerte oder andere öffentliche Veranstaltungen in Präsenzform statt. Großveranstaltungen sind bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Erlaubte Teilnehmerzahlen werden in einer Verordnung des Landes mitgeteilt, über die wir in den FAQs auf der Startseite der Universität informieren werden.

Museen und Sammlungen bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Homeoffice und Präsenz

Die Universität bereitet sich sukzessive darauf vor, den seit 20. März 2020 geltenden Notbetrieb zurückzufahren, um den Lehrbetrieb ab 4. Mai 2020 und im Weiteren den Normalbetrieb vorzubereiten. Im notwendigen Umfang werden dazu weitere erforderliche Beschäftigte in wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereichen in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten aus dem Homeoffice für Präsenzaufgaben an die Universität zurückkehren. Die Einhaltung der Hygienebedingungen ist dabei sicherzustellen.

Beim Abruf aus dem Homeoffice ist auf die Belange der Beschäftigten mit Betreuungsaufgaben Rücksicht zu nehmen, um die verantwortungsvolle Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen zu ermöglichen. Das Mitbringen von Kindern zum Arbeitsplatz bleibt untersagt. Die Erreichbarkeit der Einrichtungen im Homeoffice ist in Abstimmung mit Vorgesetzen sicherzustellen. Von den Möglichkeiten der gegenseitigen Vertretung, der Einrichtung von Rufumleitungen, der Zusammenlegungen von Arbeitsplätzen (z. B. Sekretariate) und dem regelmäßigen Abfragen der E-Mails ist dabei Gebrauch zu machen.

Labore

Die bevorzugte Lösung für Arbeiten in den nächsten Wochen ist, wo immer möglich, das Homeoffice. Wichtige Laborarbeiten sind allerdings möglich, wenn die Hygieneregeln und selbstverständlich auch die gängigen Regeln zum sicheren Arbeiten im Labor eingehalten werden. Modelle wie Schichtbetrieb und Zugangsbeschränkungen über Kalenderregelungen können etabliert werden, um den nötigen Abstand am Laborarbeitsplatz zu garantieren.

Auch für Bachelor- und Masterarbeiten in den experimentellen Fächern gilt weiterhin, dass Homeoffice die bevorzugte Arbeitsweise ist. Wir bitten zu prüfen, ob die Themenstellung nicht so abgeändert werden kann, dass z.B. ein größerer Schwerpunkt auf Datenauswertung oder Literaturarbeit gelegt wird. Sollte das nicht oder nur eingeschränkt möglich sein, können Studierende für die Zeit ihrer Laborarbeiten im Rahmen der Bachelor- und Masterarbeit Zugang zu den Laboren der Arbeitsgruppen erhalten. Dabei ist natürlich ebenfalls zu beachten, dass die zu diesem Zeitpunkt gültigen Hygieneregeln und selbstverständlich auch die gängigen Regeln zum sicheren Arbeiten im Labor eingehalten werden. Wir bitten Sie, mit größtmöglicher Flexibilität auf die Einschränkungen zu reagieren und unseren Studentinnen und Studenten einen zügigen Abschluss zu ermöglichen.

Gremien

Gremien tagen in der Regel digital. Notwendige Arbeitstreffen im kleineren Rahmen sind nur unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln der Universität Jena gestattet.

Videokonferenzdienste

Neben den stark ausgebauten Streaming-Kapazitäten des Multimediazentrums und den bereits bestehenden Services wie DFNConf, Nextcloud und MS Teams nehmen wir in Kürze auch die Videokonferenzdienste Cisco Webex und Zoom in das Angebot auf. Weitere Informationen folgen per Mail und in den FAQs auf der Startseite.

Dienstreisen

Dienstreisen sind weiterhin restriktiv (hohe Anforderungen an die Notwendigkeit), aber in Eigenverantwortung der Reisenden und Vorgesetzten zu handhaben. Alternativen wie Videokonferenzen etc. sind vorzuziehen. Stornierbare Buchungen von Reisemitteln sind grundsätzlich vorzuziehen, nach Möglichkeit sollten auch Teilnehmerbeiträge für Kongresse etc. stornierbar sein. Falls dies nicht möglich ist, sind kurzfristige Buchungen zu bevorzugen.

Bei Inlandsdienstreisen nimmt die Reisekostenstelle unter diesen Maßgaben ab sofort keine Ablehnung von Reisen mehr vor.

Bei Auslandsdienstreisen ab Reisezeitpunkt 18. Juli 2020 (nach Ende der Vorlesungszeit) nimmt die Reisekostenstelle unter diesen Maßgaben keine Ablehnung von Reisen mehr vor. Hier sollten die Reisenden besonders hohe Maßstäbe an die Notwendigkeit anlegen, da nach aktuellem Stand nach Rückkehr nach Thüringen/Jena eine zweiwöchige Quarantäne einzuhalten ist.

Mund-Nasen-Bedeckung für Beschäftigte

Bis auf Weiteres gilt in Jena die erweiterte Maskenpflicht. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist auch am Arbeitsplatz verpflichtend, wenn mehr als eine Person in einem Raum arbeitet. Ausnahmen sind, wenn in einem Raum mehr als 20 Quadratmeter pro Person zur Verfügung stehen oder das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Universität angewendet werden kann und der Abstand von 1,5 Metern immer sichergestellt ist.

Die Universität gibt für ihre Beschäftigten wiederverwendbare Baumwollmasken aus, die am Arbeitsplatz genutzt werden sollen, sofern nicht bereits eigene Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung stehen. Für die Reinigung sind die Beschäftigten selbst verantwortlich. Grundsätzlich wird je Mitarbeiterin und Mitarbeiter eine MNB ausgegeben. Bei berechtigtem Bedarf können im Einzelfall auch mehr Masken zur Verfügung gestellt werden. Die Bedarfsanforderung erfolgt mittels Formular durch die Sekretariate der Institute, Zentralen Einrichtungen und Zentralen Universitätsverwaltung beim Dezernat Finanzen und Beschaffung, Abt. Einkauf und ist per E-Mail zu richten an: dez2@uni-jena.de. Der Versand erfolgt über die Poststelle an die beantragende Stelle.

Weitere Informationen

Bitte schauen Sie für weitere Informationen regelmäßig in Ihre E-Mails und in die FAQ auf der Startseite der Universität: www.uni-jena.de/FAQ_Coronavirus.