Psychologische Unterstützung für Angehörige von Menschen mit Demenz

Aufgrund der Coronakrise bietet die Ambulanz für Forschung und Lehre der Universität Jena eine psychotherapeutische Sprechstunde für Angehörige von Menschen mit Demenz in Thüringen an.

Durch Kontaktsperren und andere Einschränkungen leiden sowohl die Pflegenden als auch die von Demenz Betroffenen, denn Tagespflegeeinrichtungen sind teilweise geschlossen,  Pflegeheimplätze werden meist nicht mehr vergeben. Die Auswirkungen reichen von veränderten Zeiten von Pflege- und Betreuungsdiensten bis hin zum Ausfall. Bei Angehörigen kann das Sorgen und Nöte verstärken – zusätzlich zur oftmals ohnehin schon schwierigen Betreuungssituation. Es können sich Stressreaktionen, Schlafstörungen, Hoffnungslosigkeit und auch depressive Verstimmungen oder Angstreaktionen entwickeln.

Telefonische Psychotherapie

Das therapeutische Team der Ambulanz widmet sich seit Jahren der psychologischen Unterstützung von Angehörigen von Menschen mit Demenz und der Psychotherapie für ältere Menschen. Im Rahmen von Forschungstherapien verfügt das Team über viel Erfahrung in der telefonischen Psychotherapie.

Angehörige von Menschen mit Demenz können daher telefonisch oder per Videogespräch unterstützt werden. So können bei hoher Belastung telefonisch psychotherapeutische Angebote wie Krisengespräche oder Kurzzeittherapie stattfinden. Die Kosten der Telefon- oder Videotherapie werden, wenn diese indiziert sind, von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Ansprechperson

Bei Bedarf können Sie hierzu Doreen Rother jeden Montag von 13 bis 14 Uhr unter der Nummer 03641-9 45954 kontaktieren. 

Kontakt:

Ambulanz für Forschung und Lehre
Leitung: Prof. Dr. Gabriele Wilz & Dr. Anne Katrin Risch

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Psychologie
Am Johannisfriedhof 3
07743 Jena

Tel: 03641-9 45958
Fax: 03641-9 45952