Uni Jena und AOK PLUS bauen studentisches Gesundheitsmanagement auf

Die Universität Jena und die AOK PLUS wollen gemeinsam etwas für die Gesundheit der Jenaer Studierenden tun. Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal und Dr. Stefan Knupfer, Vorstand der AOK PLUS, haben am vergangenen Donnerstag (9. April) per Videoschalte eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel des auf fünf Jahre ausgelegten Projekts ist es, ein Netzwerk zu etablieren, das die Studierenden in ihrem Lebensumfeld erreicht und ihnen passgenaue Angebote zur Gesundheitsförderung während des Studiums macht.

„Bereits seit vier Jahren begleitet die AOK PLUS erfolgreich das universitäre Gesundheitsmanagement für die ca. 3.500 Mitarbeiter der Friedrich-Schiller-Universität Jena“, sagt Prof. Dr. Walter Rosenthal. „Nun möchten wir auch unsere 18.000 Studierenden von der Kooperation profitieren lassen. Gerade in der Corona-Pandemie ist uns die physische und psychische Gesundheit unserer Studierenden ein großes Anliegen.“

Auch für Dr. Stefan Knupfer ist die Kooperation mit der Universität Jena unter den gegenwärtigen Bedingungen eine besondere Herausforderung. „Der aktuelle Semesterstart fällt in eine außergewöhnlich schwierige Zeit und verunsichert viele – auch junge, dynamische und ansonsten gesunde Menschen. Angebote, die sich vor diesem Hintergrund der Etablierung gesundheitsförderlicher Lebensbedingungen der Studierenden widmen, sind daher wichtiger denn je.“ Die AOK PLUS wolle die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Universität Jena ausbauen und dabei in Zukunft verstärkt auf digitale Angebote setzen.

Passgenaue Angebote für Studierende

Zunächst einmal soll der konkrete Bedarf ermittelt werden, beispielsweise durch Analysen zum Gesundheitsverhalten der Studierenden und eine Bestandsaufnahme bereits vorhandener gesundheitsfördernder Angebote. Im nächsten Schritt will die AOK PLUS passgenaue Grund- und Aufbaukurse anbieten – mögliche Themen dabei könnten Achtsamkeit, Stressbewältigung, Ernährung oder Resilienz sein. Außerdem geplant sind gemeinsame Veranstaltungen wie etwa Gesundheitstage.

Es wird eine Projektleitungsstelle geschaffen, um das universitäre und das studentische Gesundheitsmanagement zu verknüpfen. Im Rahmen eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements wird geprüft, inwieweit es gelingt, das Thema Gesundheit angemessen auf der Agenda der Universität zu platzieren.

Online ist das studentische Gesundheitsmanagement hier zu finden.

Kontakt

Jana Kampe (Projektleitung)
E-Mail: jana.kampe@uni-jena.de

Julia Storch
E-Mail: julia.storch@uni-jena.de

USV-Sporthalle, Raum OG1006
Seidelstraße 20a
07749 Jena

Tel.: +49 3641 9-45753