Befragung: Studieren in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie verändert den Alltag vieler Menschen grundlegend – das betrifft selbstverständlich auch Studierende. Die bundesweite Befragung „Studieren in Deutschland zu Zeiten der Corona-Pandemie“ will die Auswirkungen der Krise auf Studierende an deutschen Hochschulen untersuchen und dabei die Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen des weitgehend digitalen Sommersemesters 2020 beleuchten. Ziel ist es, einen möglichst umfassenden Eindruck von der Situation der Studierenden zu bekommen. Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Wie gestaltet sich ihre Erwerbs- und finanzielle Situation? Und inwieweit ist es unter den gegebenen Umständen möglich, erfolgreich zu studieren?

Universität Jena als eine von 24 Hochschulen beteiligt

Auch die Universität Jena beteiligt sich als eine von 24 staatlichen Hochschulen an der Befragung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Studentenwerks vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz durchgeführt wird. Dafür wurde aus dem Studierendenverzeichnis eine Zufallsstichprobe gezogen und ein Drittel derer, die in einem Bachelor-, Master- oder traditionellen Studiengang eingeschrieben sind, zum Start am 17. Juni zur Teilnahme eingeladen. Diese ist freiwillig und erfolgt anonym.

Grundlage für Entscheidungen der Bildungspolitik

Die Befragung läuft bis zum 31. Juli. Danach werden die Daten ausgewertet und die Ergebnisse in Form eines bundesweiten Berichts aufbereitet. Die beteiligten Hochschulen bekommen die hochschuleigenen Ergebnisse außerdem zu Auswertungszwecken zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse der Erhebung dienen Politik, Hochschulen, Studierendenvertretungen, Verbänden und Wissenschaftsorganisationen als Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen, Gesetzesänderungen und die Ausrichtung ihrer Arbeit. Auch dienen die Erkenntnisse dieser Untersuchung den Hochschulen, um zum Beispiel die Studiensituation oder das Beratungsangebot für Studierende zu verbessern.

Weitere Informationen zur Studie gibt es beim DZHW.