Fünf nützliche Tools der Uni für das digitale Arbeiten

Die Vorlesungszeit in diesem Sommersemester war fast ausschließlich digital: Seminare gab es per Videochat, Vorlesungen wurden gestreamt oder als Podcast angehört. Hierfür hatte die Uni Rechenkapazitäten aufgestockt, Lizenzen gekauft oder bestehende Funktionen erweitert. Neben Webmail, VPN und Videochatprogrammen bietet das Rechenzentrum aber noch eine Menge praktischer Funktionen und Dienste, die das Lernen und Arbeiten leichter machen.

1. Dateien hochladen und teilen

Wer große Dateien mit anderen teilen möchte, muss nicht unbedingt WeTransfer oder Dropbox nutzen. Denn unter upload.uni-jena.de können Dateien einfach auf einen Server der Uni Jena hochgeladen und per Link geteilt werden. Wie lange die Datei verfügbar sein soll, kann dabei auch festgelegt werden – zur Auswahl stehen 48 Stunden, eine Woche, ein Monat oder drei Monate.

2. Der eigene Cloud-Speicher

Unter cloud.uni-jena.de bietet die Universität ihren Angehörigen 10 Gigabyte kostenlosen Online-Speicherplatz. Das ist mehr als genug, um Haus- und Abschlussarbeiten, Protokolle oder andere Dateien sicher zu speichern. Durch das Programm NextCloud lassen sich auch einzelne Ordner auf dem Rechner bequem mit der Cloud synchronisieren.

3. Gemeinsam an Dokumenten arbeiten

In Cloudspeicher der Universität steckt viel mehr als nur eine Datei-Ablage. So können zum Beispiel Office-Dokumente, die dort gespeichert sind, direkt im Browser bearbeitet werden. Dazu muss einfach nur auf die Datei geklickt werden. Über den „Teilen“-Button können auch Dokumente für andere freigegeben werden, um gemeinsam an Hausarbeiten oder anderen Projekten zu arbeiten. So sind alle Beteiligten immer auf dem aktuellen Stand. Und es müssen keine Dateien mit Änderungen per E-Mail herumgeschickt werden.

Mit einem Klick auf ein Office-Dokument in der Uni-Cloud kann es direkt online bearbeitet werden. Auf Wunsch auch von mehreren Personen.

4. Sichere Videokonferenzen und Chats über die Uni-Cloud

Für das stark online-basierte Sommersemester 2020 wurden die Funktionen der Uni-Cloud noch erweitert: Dort kann über die Funktion „NextCloud Talk“ nun auch gechattet und sichere Videokonferenzen abgehalten werden. Empfohlen wird dieser Dienst allerdings nur für kleinere Gruppen mit weniger als zehn Personen. Wichtig: Die VPN-Verbindung sollte hierbei nicht benutzt werden, um die Server der Uni nicht unnötig zu belasten. Für größere Meetings oder Präsentationen ist der Service also nur bedingt geeignet. Der Vorteil ist aber, dass nichts dafür installiert werden muss und der Dienst sofort ohne zusätzliche Registrierung nutzbar ist.

Eine genaue Anleitung, wie über die Uni-Cloud ein Meeting erstellt wird und wie andere dazu eingeladen werden können, gibt es hier.

5. Gemeinsam arbeiten mit Microsoft Teams

Zum schnellen Austauschen, Abstimmen und Bearbeiten von Dokumenten stellt die Uni Jena auch das Programm Microsoft Teams zur Verfügung. Hier können eigene Teams für verschiedene Projekte oder Gruppen erstellt werden – ebenso kann man bestehenden Teams beitreten. Das Beste: Durch die App ist der Dienst auch auf dem Smartphone oder Tablet nutzbar. Wie die Registrierung dafür abläuft, steht hier.

Mit Microsoft Teams können Angehörige der Uni Jena gemeinsam mit anderen an Projekten arbeiten, sich abstimmen und besprechen, und zwar vom Computer, Smartphone und Tablet aus.

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig. Kennt ihr noch andere Funktionen, die ihr gerne nutzt? Oder habt ihr Feedback zu einzelnen Diensten? Dann schreibt an online-redaktion@uni-jena.de oder nutzt einfach hier die Kommentarfunktion!