Studieren an der Uni Jena mit dem Deutschlandstipendium

Oliver Dubnack studiert Werkstoffstoffwissenschaften im Master an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Eine wichtige finanzielle Unterstützung während seines Studiums war für ihn das Deutschlandstipendium, das er insgesamt dreimal erhielt. Der Bewerbungszeitraum für 2021 läuft bis 30. April.

Mehr finanzielle Freiräume

„Wer ein Deutschlandstipendium bekommt, erhält ein Jahr lang monatlich 300 Euro“, erklärt der 23-jährige Student. „Ich war immer nebenher erwerbstätig, das zusätzliche Geld ermöglicht aber in jedem Fall mehr Freiräume. Dadurch konnte ich während meines Studiums ein Praktikum im Ausland machen und hatte auch mehr Kapazität für das ehrenamtliche Engagement in meinem Verein.“

Bewerben lohnt sich

Die Bewerbung selbst fand Dubnack vergleichsweise niedrigschwellig. „Natürlich musste ich meinen Werdegang schildern, in dem auch Studienleistungen, Auslandserfahrung, Engagement oder private Umstände eine Rolle spielen“, fasst er zusammen. „Meine erste Bewerbung hatte ich noch während des Abiturs geschrieben. Leider hatte das nicht geklappt, aber ich blieb einfach dran.“

Letztendlich wurde Oliver Dubnack für insgesamt drei Jahre gefördert. „Wer ein Deutschlandstipendium bekommt, kann sich um eine Verlängerung bewerben. Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall“, erinnert sich Dubnack. „Natürlich hatte ich auch meine Bewerbung jedes Mal weiter verbessert und darin dargelegt, was ich mithilfe der bisherigen Förderung erreichen konnte.“

Kontakt zu den Förderern

Gefördert wurde Oliver Dubnack von der Carl-Zeiss-Stiftung, die jedes Mal eine Hälfte des Stipendiums übernahm. Die andere Hälfte wird von der Universität selbst getragen. „Die Zeiss-Stiftung ist ein großer Geldgeber, der viele Deutschlandstipendien der Uni Jena mitträgt“, ergänzt Dubnack. „Es gibt aber auch andere Unternehmen, die nur ein oder zwei Stipendien fördern. Dort ist die Bindung an den Förderer sicherlich noch mal anders.“ Dass ihm bei Carl Zeiss durch das Deutschlandstipendium einige Türen offen stehen, ist dem gebürtigen Jenenser durchaus bewusst. „Auf jeden Fall gibt es einen guten Kontakt zum Unternehmen und ich weiß, dass ich mich jederzeit dorthin wenden kann, wenn ich Fragen zu Praktika oder anderen Dingen habe.“

Nach dem Abschluss seines Master-Studiums in diesem Jahr überlegt Oliver Dubnack aber zunächst einmal, zu promovieren. Der Stadt Jena bleibt er dabei treu. „Es gibt hier einfach die passenden wissenschaftlichen Strukturen. Und natürlich bin ich auch meinem Handballverein sehr verbunden.“ Dort, im HBV Jena 90, engagiert er sich als Trainer im Kinderhandball, als Jugendwart im Vereinsvorstand und auch als Schiedsrichter.

Jetzt bewerben!

Wer sich für eine Förderung im Studienjahr 2021/22 bewerben möchte, kann das vom 15. März bis 30. April 2021 tun. Auch internationale Studierende können mit dem Deutschlandstipendium gefördert werden. Weitere Informationen, unter anderem zur Bewerbung und zum Auswahlverfahren, gibt es unter: https://www.uni-jena.de/Deutschlandstipendium.