Wichtige Informationen zum Wintersemester 2021/22

Ein Student sitzt im Hörsaal, im Vordergrund ist ein QR-Code zur Kontaktnachverfolgung sichtbar.

Im Wintersemester 2021/22 können an der Universität Jena Präsenzlehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen mit max. 125 Teilnehmenden unter Einhaltung der 3-G-Regelung *) (geimpft, genesen oder getestet) stattfinden. Es werden auch weiterhin digitale und hybride Veranstaltungen angeboten, wenn dies die Lehre ergänzt, bereichert oder die maximale Anzahl an Teilnehmenden überschritten wird.

Es gilt das Infektionsschutzkonzept der Universität, insbesondere die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Medizinische bzw. FFP2-/KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken sind weiterhin in allen Gebäuden der Universität zu tragen, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Überall dort, wo es möglich ist, muss dieser Mindestabstand eingehalten werden. Die Kontaktnachverfolgung mit QRoniton wird fortgesetzt.

Wer kann den 3-G-Status überprüfen?

Zur Einhaltung der 3-G-Regelung wird der Sicherheitsdienst stichprobenhafte Kontrollen der Studierenden und Lehrenden beim Zugang zu den Veranstaltungsräumen vornehmen. Bei überschaubarer Teilnehmerzahl (ca. 20 Personen) können Lehrpersonen nach eigenem Ermessen den 3-G-Nachweis vor Beginn der Lehrveranstaltung überprüfen. Der Sicherheitsdienst und die Lehrenden sind berechtigt, sich neben dem 3-G-Nachweis auch einen Identitätsnachweis vorlegen zu lassen. Für die Teilnahme an Exkursionen müssen Studierende im Voraus einen 3-G-Nachweis gegenüber der Exkursionsleitung erbringen.

Wie kann der 3-G-Status nachgewiesen werden?

Geimpfte

Die Impfung muss vollständig mit einem auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts veröffentlichten Impfstoff erfolgt sein und es müssen mindestens 14 Tage seit der zweiten Impfung vergangen sein. Der Nachweis kann als elektronisches Dokument (z. B. Corona-Warn-App, CovPass-App) oder in Papierform (COVID-Zertifikat der EU oder Impfausweis/Impfbuch) erfolgen.

Genesene

Genesene Personen ohne Impfung benötigen den Nachweis eines positiven PCR-Tests (positives Testergebnis durch Labordiagnostik), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Gleiches gilt für Genesene, deren COVID-19-Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, mit Erstimpfung (14 Tage nach Impfung). Den Nachweis können Ärzte oder Gesundheitsämter ausfertigen.

Getestete

Als Testnachweis gilt ein Antigen-Schnelltest bzw. ein PCR-Test. Die Testung darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Die entsprechenden Nachweise sind eigenverantwortlich mitzuführen. Es gibt die Möglichkeit, sich auf dem Campus unter Aufsicht selbst zu testen. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Werden 3-G-Informationen aufbewahrt?

Gegebenenfalls möchten Lehrende den 3-G-Status nur einmalig erheben, damit Geimpfte und Genesene nicht zu jeder Veranstaltung abgefragt werden müssen. Dazu ist es notwendig, dass diese Studierenden gegenüber dem Lehrenden in die Datenverarbeitung, d. h. die Speicherung Ihres 3-G-Status einwilligen. Für die Einwilligung ist der Datenschutzhinweis zu beachten. Es ist ausreichend, wenn Studierende ihre Einwilligung in Textform (E-Mail) gegenüber dem Lehrenden erklären.

Was passiert, wenn der 3-G-Nachweis nicht vorliegt?

Veranstaltungsteilnehmende ohne 3-G-Nachweis dürfen den Veranstaltungsraum nicht betreten bzw. müssen den Veranstaltungsraum unverzüglich verlassen.

Lehrende ohne 3-G-Nachweis dürfen keine Präsenzlehrveranstaltung oder Präsenzprüfung durchführen, d. h. sie müssen ihre Lehrveranstaltung in einem digitalen Format erbringen.

Das Fehlen von Studierenden bei Lehrveranstaltung mangels 3-G-Nachweis gilt als „nicht teilgenommen“. Lehrende sind nicht verpflichtet, parallel zum Präsenzangebot digitale Alternativen vorzuhalten. Können Studierende den 3-G-Nachweis vor Prüfungen nicht vorlegen, gelten sie als „nicht erschienen“ und die Prüfung damit als „nicht bestanden“. Der Prüfungsversuch verfällt; bei vorsätzlichem Verstoß gegen die 3-G-Regelung liegt keine Voraussetzung für die Anerkennung eines Härtefalls vor.

Personen, die sich weigern, einen 3-G-Nachweis vorzulegen oder sich unkooperativ verhalten, werden des Raumes verwiesen. Das Hausrecht liegt bei dem/der Lehrenden. Lehrende und Sicherheitsdienst sind berechtigt, Personalien zu dokumentieren und ggf. die Polizei zu informieren.

Rechtliche Grundlage ist die Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der jeweils aktuellen Fassung. Ein Verstoß gegen die 3-G-Regelung gilt nach der Verordnung als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 25.000 Euro belegt werden (§ 26 Abs. 3 Nr. 21 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO).

Sollten Lehrende oder Studierende ohne einen gültigen 3-G-Nachweis an einer Lehrveranstaltung oder Prüfung teilnehmen, und dies zu einem Ausbruchsgeschehen führen, das ordnungsrechtlich belangt wird, behält sich die Universität die Prüfung und Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vor.

Wann werden die Kosten für die Tests übernommen?

Bis zum 31. Dezember 2021 sind die Tests kostenlos für

  • Studierende, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Impfstoffen erfolgt ist
  • Studierende, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • zum Zeitpunkt der Testung Schwangere

Über diesen Zeitpunkt hinaus sind die Tests kostenlos für Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten vor der Testung aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden konnten.

Die Universität Jena stellt ab dem 18. Oktober sowohl den Lehrenden als auch den Studierenden zwei Schnelltests kostenlos zur Verfügung, die im Testzentrum im Foyer Carl-Zeiß-Straße unter Aufsicht durchgeführt werden können.

Weitere Informationen: Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV) vom 21. September 2021

Welche Testmöglichkeiten gibt es?

Selbsttestzentrum

Insbesondere für diejenigen, die einen negativen Test vorweisen müssen, wird ab Montag, 18. Oktober, im Foyer Carl-Zeiß-Straße ein Selbsttestzentrum zur Verfügung stehen. Für alle Studierenden und Lehrenden ist ein Selbsttest unter Aufsicht von montags bis freitags zwischen 7 und 15 Uhr möglich. Die Univesität stellt pro Woche zwei kostenlose Schnelltests zur Verfügung, die im Selbsttestzentrum ausgegeben werden und dann vor Ort durchgeführt können. Darüber hinaus können unter Aufsicht auch selbst mitgebrachte Tests durchgeführt werden. Wer sich testen will, sollte seine thoska-Karte bereithalten, um sich auszuweisen.

Bei einem negativen Testergebnis wird vor Ort eine Bescheinigung ausgestellt, mit der für 72 Stunden der Besuch von Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen gestattet wird. Die Bescheinigung kann 24 Stunden lang für die Teilnahme am Hochschulsport genutzt werden. Für Gaststätten, Kinos oder Veranstaltungen sind die Bescheinigungen der Universität hingegen nicht gültig.

Weitere Testmöglichkeiten

Wer seinen Testnachweis auch außerhalb der Universität nutzen möchte, kann diesen in den vom Gesundheitsamt genehmigten öffentlichen Testzentren erhalten. Im DRK-Testzentrum in der Goethe-Galerie zahlen Studierende den vergünstigten Preis von 10 Euro für einen Antigen-Schnelltest. Alle, deren Testkosten weiterhin vom Bund übernommen werden (s. Frage 5), bekommen hier einen kostenlosen Test.

Das Testzentrum öffnet ab Montag, 18. Oktober, eine Stunde früher und kann somit montags bis freitags von 8 bis 19.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 19.30 Uhr genutzt werden.

Alle Testmöglichkeiten in Jena sind auf der Website der Stadt zu finden.

Impfangebote für Studierende

Um einen erfolgreichen Verlauf des Wintersemesters in Präsenz zu ermöglichen, setzt die Universität Jena auf eine hohe Impfquote unter Studierenden und Beschäftigten. Die Universitätsleitung geht davon aus, dass die Impfquote bereits jetzt hoch ist, möchte aber dennoch an alle freiwillig Ungeimpften appellieren, sich vor bzw. zu Beginn der Vorlesungen gegen COVID-19 impfen zu lassen.

Am Mittwoch, 27. Oktober, von 9 bis 15 Uhr findet im Foyer Carl-Zeiß-Straße das Campus-Impfen statt. Studierende und Beschäftigte der Universität können sich hier ohne Termin mit dem Impfstoff von BioNTech oder Johnson&Johnson impfen lassen. Mitzubringen sind, sofern vorhanden, die Gesundheitskarte, der Impfpass sowie die Immatrikulationsbescheinigung bzw. thoska.

Personen, die noch unsicher sind, ob sie sich gegen COVID-19 impfen lassen sollen, können sich gerne vor Ort vom ärztlichen Personal beraten lassen. Das gilt insbesondere für Studierende, die im Ausland mit einem Impfstoff geimpft wurden, der von der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA bisher nicht zugelassen wurde. Es werden auch Ansprechpersonen anwesend sein, die Englisch sprechen.

Auch die Stadt Jena bietet in ihren beiden Impfstellen (Volksbad und Ziegesarstraße) regelmäßig die Möglichkeit, sich ohne vorherige Terminvereinbarung impfen zu lassen.

Auf der Website der Universität Jena gibt es weitere Informationen rund um das Thema Impfen gegen Corona.

*) Für Studierende der Human- und Zahnmedizin gilt für alle Veranstaltungen, die in den Räumen und Gebäuden der unmittelbaren Patientenversorgung stattfinden, die sogenannte 3-G-plus-Regelung, bei der qualifizierte Anforderungen an die Testung gestellt werden. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachfolgendem Link: https://www.uniklinikum-jena.de/studiendekanat/Covid_19/Lehrbetrieb.html. Die Informationen werden regelmäßig angepasst.

Letztes Update: Dienstag, 19. Oktober 2021