Maßnahmen zum Erhalt der geschützten Präsenzlehre

Ein Student sitzt im Hörsaal, im Vordergrund ist ein QR-Code zur Kontaktnachverfolgung sichtbar.

Liebe Studierende,

angesichts der weiter steigenden Corona-Inzidenzen in Thüringen und Jena haben sich am vergangenen Mittwoch das Präsidium, die Dekaninnen und Dekane, die Studiendekaninnen und -dekane, die Corona-Senats-AG und Mitglieder des Krisenstabs in einem außerordentlichen Zoom-Meeting über die Lage ausgetauscht.

Im Ergebnis kamen die Teilnehmenden zu dem Schluss, dass das Präsenzstudium an der Universität relativ sicher möglich ist: dazu trägt nicht nur die hohe Impfquote unter Studierenden und Lehrenden bei, die mit über 90 % weit über dem Schnitt in der Bevölkerung liegt, sondern auch die 3-G-Regelung und das Infektionsschutzkonzept der Universität. Bislang hat die Universität nur wenige und einzelne Infektionsfälle zu vermelden.

Nach drei digitalen Semestern fordert die Mehrzahl der Studierenden und Lehrenden geschützte Präsenzangebote. Einige bitten gleichzeitig um Flexibilisierung, die bereits möglich ist, wenn sich Lehrende und Studierende in Präsenzveranstaltungen auf ein digitales oder hybrides Format verständigen.

Um Präsenz weiter möglich zu machen, ist es nicht nur wichtig, dass Sie von den Impfangeboten Gebrauch machen, sondern auch, dass wir alle unsere Kontakte jenseits der Präsenzlehrveranstaltungen reduzieren und auch im privaten Umfeld jederzeit auf die Einhaltung der Regeln zum Infektionsschutz achten.

Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Sicherheit

  • Bleiben Sie bei Erkältungssymptomen – auch bei leichten Symptomen – zu Hause, unabhängig von Ihrem Impf- oder Genesenenstatus. Gehen Sie auch nicht in ein Testzentrum, sondern nehmen Sie zuerst Kontakt zu Ihrer hausärztlichen Praxis, dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117) auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
  • Ab Montag, 22.11.2021, muss in den Gebäuden der Universität auch bei Einhaltung des Abstands jederzeit eine medizinische Maske getragen werden (auch in Lehrveranstaltungen oder an den WLAN-Arbeitsplätzen).
  • Der Nachweis eines negativen Schnelltestergebnisses gilt ab Montag, 22.11.2021, nur noch für 24 Stunden. Das gilt sowohl für den Besuch von Präsenzlehrveranstaltungen als auch für die Einrichtungen der ThULB und die Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks. Studierende und Lehrende können die freien Bürgertests nutzen oder sich im Selbsttestzentrum auf dem Campus ohne Einschränkung unter Aufsicht testen. PCR-Tests sind weiterhin 48 Stunden lang gültig. (Achtung: Als Studierende der Medizinischen Fakultät beachten Sie bitte die zum Schutz der Patienten gesondert geltende 3-G-Plus Regel gemäß Hygienekonzept des UKJ.)
  • Zugleich wollen wir die Zahl der Tests für Geimpfte und Genesene erhöhen – nutzen Sie das Angebot der kostenfreien Bürgertests oder testen Sie sich im Testzentrum auf dem Campus unter Aufsicht selbst.
  • Die Registrierung via QRoniton ist für jegliche Präsenzlehrveranstaltung weiter verpflichtend. Auch in anderen Situationen, z. B. beim Besuch der Mensen oder bei der Nutzung der WLAN-Arbeitsplätze, bitten wir Sie, sich mithilfe des aushängenden QR-Codes zu registrieren. So ist sichergestellt, dass wir im Fall einer auftretenden Infektion Kontaktpersonen an das Gesundheitsamt übermitteln können oder Sie selbst informieren können, wenn das Gesundheitsamt darum bittet.
  • Ab der kommenden Woche werden die 3-G-Kontrollen für größere Veranstaltungen an der Universität mit 16 Personen durchgeführt werden. Auch Lehrende können die 3-G-Nachweise jederzeit kontrollieren oder ein Team zur Kontrolle anfordern.
  • Bitte informieren Sie sich auf unserer Website zu den Impfmöglichkeiten in Jena und Umgebung. Ein kommunales Impfzentrum auf dem Campus ist in Planung.

Kontaktnachverfolgung

Für eine zügige Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall benötigen die Gesundheitsämter weiterhin unsere Unterstützung. Wenn Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, begeben Sie sich umgehend in Selbstisolation und informieren so schnell wie möglich:

  • das Gesundheitsamt der Stadt Jena (gesundheitsamt@jena.de)
  • enge Kontaktpersonen (mehr dazu: https://gesundheit.jena.de/de/coronavirus)
  • Ihre Lehrenden, falls Sie innerhalb der letzten zwei Tage vor dem Abstrich bzw. vor dem Auftreten der ersten Symptome in Präsenz Lehrveranstaltungen besucht haben
  • den Krisenstab der Universität (corona@uni-jena.de), der auf Aufforderung des Gesundheitsamtes ggf. unterstützt. Folgende Angaben werden benötigt:
    • Datum, an dem der positive Test gemacht wurde bzw. an dem die ersten Symptome auftraten
    • Telefonnummer und E-Mail-Adresse, mit der die Registrierung via QRoniton erfolgt ist
    • Genaue Angaben (Datum, Uhrzeit, Ort, ggf. Lehrende/r) zu den Lehrveranstaltungen, die Sie besucht haben – außerdem andere Situationen, in denen Sie sich während dieses Zeitraums in Gebäuden der Universität oder des Studierendenwerks aufgehalten haben (z. B. Mensabesuche, Veranstaltungen des Hochschulsports)

Werden Sie durch Ihre Lehrenden oder den Krisenstab über einen Kontakt zu einer positiv getesteten Person informiert, gilt dies als Entschuldigung für das Fehlen bei Präsenzlehrveranstaltungen, sollten Sie sich in Selbstisolation begeben. Das gilt ebenso, wenn Sie durch die betroffene Person selbst informiert werden oder durch das Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet wird (auch bei Kontakten im privaten Umfeld). Ein Anspruch auf Online-Lehre besteht in diesem Fall nicht.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zur Situation an der Friedrich-Schiller-Universität und Antworten auf alle wichtigen Fragen finden Sie stets in unseren zentralen Corona-FAQ.

Sollten Ihre Fragen dort nicht beantwortet werden, schreiben Sie gerne eine E-Mail an corona@uni-jena.de.

Danke für Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Walter Rosenthal
Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Kim Siebenhüner
Vizepräsidentin für Studium und Lehre